Mittwoch, 15. April 2009

OnlineMedien SS09 - Audiotechnik (Prof. Friedmann)

Dienstag 22.06.09

Übung 3 - Strong Modification

Thema: The Persecution(Die Verfolgung)KLICKE HIER
Programm: Audacity

Die Übung Strong Modification beihnhaltete die Aufgabenstellung, dass man ein beliebiges Musikstück so verändern sollte, dass man etwas neues daraus schöpfen kann. Also machte ich mich auf die Suche nach einem geeigneten Thema und noch wichtiger nach einem geeignetem Musikstück. Als ich meine Alben durchstöberte bin ich auf den Künstler Ice Cube(amerikanischer Rapper) gestoßen. In dem Album mit dem Titel "Laug Now Cry Later" ist mir zu dem Lied "The N___a Trapp" eine geeignete Story und ein Thema eingefallen.
Das Szenario sieht folgendermaßen aus: Man muss sich vorstellen man läuft nachts nach Hause und plötzlich taucht eine finstere Gestalt hinter einem auf. Anfangs ahnt man noch nicht, was diese Gestalt vor hat, doch mit der Zeit kommt die Person immer näher. Also läuft man selber schneller, da man nicht weiß, was die Person von einem will. Das Szenario sollte jedem aus etwaigen Horror - Filmen bekannt sein.
Da das von mir gewählte Lied ohnehin schon recht agressiv, bedrohend und allgemein finster gehalten ist, habe ich versucht durch Einschübe von einzelnen Effekten die Dramturgie der verfolgten Person darzustellen.


Making Of:

Zuerst einmal habe ich mir eine einzelne Parts aus dem Lied zusammengeschnitten, da ich nicht das Komplette Stück gebrauchen konnte.

Weiter ging es mit dem Anfang, der ein bisschen länger dauert, doch man erkennt deutlich den Anstieg Melody(Angst). Dies habe ich durch Duplikation der Anfangs Sequenz bewirkt. Die duplizierten Sequenzen wurden nun in ihrer Tonhöhe verändert(Angaben in % Minimal:-60;Maximal:80)






Die Tonerhöhung(+80%)behielt ich im Mittelteil bei, da dieser Effekt die Stimme des Rappers, derart erhöhte, dass eine grässliche Kinderstimme oder anderes erzeugt wurde. So kommt der eigentliche Rap bedrohlicher vor. Außerdem verwendete ich im Mittelteil den WahWah Effekt. Zum Schluss des Mittelteils erhöhte ich die Geschwindigkeit und den Ausblend-Effekt. Dies soll symbolisieren, dass die verfolgte Person sich von der vermeintlichen Gefahr entfernen konnte.







Das Ende habe ich komplett unverändert vom Original übernommen und nicht übernommen. Dort taucht die vermeintliche Gefahr zwar nochmals auf, doch in abgeschwächter und dieses mal(in meinen Ohren) in angenehmer Form. Saubere Stimmklang, etc





Quellenangaben kann ich dieses mal keine machen, da ich keine benötigte.

Album: Ice Cube - Laugh Now Cry Later
Track: Ice Cube - The N___a Trapp (Auf wunsch kann ich den Track natürlich gerne Hochladen)




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Sonntag 24.05.09

Übung 2 - Single Sound

Thema: Der letzte Atemzug KLICKE
HIER
Programm: Audacity

Bei dieser Übung wurde erfordert, dass man zwei beliebige Samples mit einer mischt. Also habe ich mir Gedanken darüber gemacht, was für ein Thema ich auswählen würde. Da man ebenfalls mit Effekten arbeiten durfte, habe ich meinem Thema den Namen "Der letzte Atemzug" gegeben.
Das Soundfile soll folgendes beschreiben: Ein Mann liegt im Krankenhaus beispielsweise nach einem schweren Unfall oder dergleichen. Dem Mann fällt es schwer zu atmen und er ist an ein EKG angeschlossen, um seine Herzfrequenz zu überprüfen. Plötzlich wird die Atmung des Mannes schneller und das EKG schaltet sich ein. Anfangs schlägt es noch in einem nicht bedrohenden Takt, doch
als die Atmung wieder schneller wird, schlägt der Takt auch höher. Der Mann beginnt so langsam die Geräusche nicht mehr deutlich wahrzunehmen. Alles klingt verzerrt und unrealistisch für ihn. Bis letztendlich sein Herz aufhört zu schlagen. Dies wird simuliert durch den durchgehenden "Piep"-Ton.
Die Idee ist mir gekommen, als ich eine der vielen Arztserien im Fernsehen gesehen habe. Dort lag ein schwerverletzter im Krankenhaus, wobei immer weniger für ihn zu erkennen und zu hören war. Das Soundfile soll das Gehör eines Sterbenden
simulieren. Wie man sein eigenen Atem und das Piepen des EKGs vernimmt und wie viel man davon noch mitbekommt. Das Pfeifen des EKGs im Raum und die schwere Atmung verdeutlichen den Zustand des Mannes.
Gegen Ende herrscht ein wenig ein Chaos, dies soll die Situation kurz vor dem Tod beschreiben - den Überlebenskampf.
Ob sich die Geräusche wirklich so anhören, wenn man im Sterben liegt, kann
keiner Genau sagen, doch man kann es sich ungefähr vorstellen, auch wenn man dies nicht unbedingt tun sollte.


Making of:

Zuerst habe ich das Atemgeräusch hergestellt. Dazu diente mir, wie auch schon bei der Sound Collage die Homepage findsounds.
Dort habe ich ein passendes Atemgeräusch gefunden und jeweils ein ganzen Atemzug von links nach rechts verteilt, was auf dem Screenshot nicht ganz deutlich wird, da ich die einzelnen Atem Samples untereinander gereiht habe und dann die Ausrichtung(zuerst von links, dann 20% Schritte nach rechts)vorgenommen habe. Danach habe ich das ganze Projekt als .wav Datei import, um eine ganze Tonspur zu
erhalten. Die .wav Datei ist auf dem Screenshot zu sehen.






Als nächstes machte ich mich an die Samples des EKG Geräuschs, welche ich ebenfalls auf findsounds gefunden habe.
Hier bin ich eig. prinzipiell ähnlich vorgegangen, wie bei dem Atemgeräusch um das kreisen im Raum zu erzeugen, habe ich die einzelnen "Pieps" untereinander gelegt und von links nach rechts durchkreisen lassen. Das EKG sampel exportierte ich ebenfalls als .wav Datei.













Nun legte ich die beiden .wav Dateien übereinander und belegte sie mit einer Geschwindigkeitssteigerung, um die Dramturgie gegen Ende hervorzurufen. Außerdem wurde bei der Atmung mit dem Bass/Boost Effekt gearbeitet, um die Atmung kräftiger darzustellen.(Dieser Effekt kommt nur gut rüber, wenn eine Bass Box, bzw. geeignete Boxen verwendet werden)
Gegen Ende hin wurde dann auf beide Samples noch ein Echo und andere Effekte gelegt, um Verwirrung zu stiften bzw. um darzustellen, dass der Mann nicht mehr bei allen Sinnen ist, was verständlich ist in seiner Situtaion.
Der durchgehende Piep Ton simuliert zum Schluss dann den Tod des Mannes.
Hier ist das vollständige Audacity Projek als Screenshot.














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Mittwoch 15.04.2009

Übung1 - Soundcollage




Thema:
Regenwald KLICKE HIER
Programm: Audacity

Konzept:

Man hört die Geräuschkulisse eines
Dschungels, indem nach und nach immer mehr Tierlaute aufkommen und vermischt werden. Am Anfang werden Tropfen simuliert, die abwechselnd links und rechts von den Lautsprechern wiedergegeben werden. Dieser Effekt soll simulieren, dass die Wassertropfen nicht nur auf einer Stelle aufkommen sondern verteilt im Urwald. Bevor die Tiere eine Regung auf die Tropfen geben könnten ertönt noch ein lauter Schlag, der als Donner wahrgenommen werden soll.
Nun merkt man langsam wie die Tiere aus ihren Verstecken kriechen un
d ihren jeweils eigenen Laut abgeben. Jeder Tierlaut wurde mehrfach dupliziert und aneinander gereiht, dass man meint, die Tiere kommunizieren untereinander. Am Anfang kann man noch die einzelnen Tierlaute differenzieren, doch umso mehr Zeit vergeht, desto unruhiger werden auch die andern Bewohner des Dschungels. Bis letztendlich alle Tiere wild durcheinander agieren. Das Chaos flacht wieder ab und wird mit ein paar letzten Tierlauten beendet.
Zum Schluss hört man nochmals die fallenden Regentropfen, die sozusagen symbolisieren sollen, dass das Unwetter soweit vorbei gezogen ist.
Das Soundschema ist aufgeteilt in Einleitung, Hauptteil und Schluss.

Die Idee dazu ist mir gekomm
en, als ich am Osterwochenende auf dem Balkon saß und den einzelnen Vögeln beim Singen zuhörte. Ich habe mich gefragt, wie es wohl wäre, wenn die Sonne nun schlagartig verschwindet und nicht nur Vögel zu hören wären. Als Ort habe ich den Regenwald(Dschungel, Urwald, etc) gewählt, da dort die meisten Tierarten aufeinander treffen und sich dadurch am besten ergänzen.

Screenshots vom Aufbau:

Hier ist die Einleitung und der Schluss zu sehen. Der Wassertropfen wurde in eine Tonspur untereinander gelegt, dass der gewünschte Stereo(links,rechts) Effekt vorkommt.







Im Mittelteil wurden die einzelnen Tiergeräusche zusammengelegt. Nach und nach kommen immer mehr Tiere dazu. Die gesamte Tonspur wurde normalisiert und bei manchen wurde die individuelle Lautstärke verändert, um bewusst Übersteuerung im Mittelteil zu erzeugen. Der dramaturgische Ablauf ist so zu sehen, dass das Szenario ruhig und angenehm beginnt bis gegen Ende hin der Höhepunkt kommt, wo alle Tiere gleichzeitig zu hören sind. Man kann auch links ablesen um welche Tiere es sich handelt und war ihr Laut ertönt.





















Hier ist die Endsituation zusehen mit den Tropfen, einem kleinem Sturmgeräusch, den Tierlaute und den ausklingenden Tropfen.

















Hier noch die komplette Tonspur, die zu hören ist.





Quellenangabe:
www.freesound.org
www.findsounds.com
Ich habe zum bearbeiten der einzelnen Tondateien das Programm "Audacity" verwendet. Außerdem hab ich ein paar Beispielsounds des DJ Programms "Virtual DJ" verwendet.


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